Gemeindepräsident Hardy Jäggi durfte trotz schönem und heissem Wetter 48 Stimmberechtigte zur Rechnungsgemeinde begrüssen.
Rechnung 2009
Nach der ausführlichen Präsentation der Rechnung 2009 durch den Ressortleiter Finanzen, Karl Stadler, genehmigte die Gemeindeversammlung einstimmig die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von CHF 116'091 sowie die Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 358'873.
Der Nachtragskredit von CHF 136'831.55 aus dem Konto Rechts- und Finanzberatung wurde vom Gemeindepräsidenten näher erläutert. Die Nachtragskredite über total CHF 243'914.25 wurden schliesslich mit einer Gegenstimme genehmigt.
Zum Schluss des Traktandums genehmigte die Gemeindeversammlung einstimmig, den Ertragsüberschuss für die zusätzliche Abschreibung auf dem Verwaltungsvermögen zu verwenden.
Ergänzung Gebührentarif mit Holzfeuerungskontrolle
Die kantonale Luftreinhalteverordnung verpflichtet die Gemeinden ab dem 1. Januar 2010 die kleinen Holzfeuerungen zu kontrollieren.
Marco Büttler, Ressortleiter Umwelt und Liegenschaften, erklärte den Anwesenden was dies für Auswirkungen hat und wie sich der Tarif für die Holzfeuerungskontrolle zusammensetzt.
Mit sieben Gegenstimmen bei drei Enthaltungen wurde die Ergänzung des Gebührentarifs genehmigt.
Workshop für die Bevölkerung
Am 9. September findet in der Iguhalle ein Workshop für die Bevölkerung statt.
An verschiedenen Posten werden Themen wie "Zentrum" und "Verkehr" aber auch andere Bereiche behandelt. Die Einwohner/innen können ihre Ideen einbringen und diskutieren.
Dem Gemeinderat ist der Einbezug der Bevölkerung wichtig. Er will mit dem Workshop die vielen vorhandenen Ideen und Meinungen abholen.
Zentrum
Seit November 2009 ist die "Arbeitsgruppe Zentrum" (AG Zentrum) an der Arbeit.
Zuerst listete sie sämtliche Möglichkeiten auf, welche die Gemeinde mit dem Land im Zentrum hat.
Also vom parzellenweisen Verkauf bis hin zur eigenen Überbauung.
Sämtliche Varianten wurden auf Vor- und Nachteile untersucht und als beste Lösung schlug die AG Zentrum dem Gemeinderat vor, in Eigenregie einen Gestaltungsplan zu erarbeiten und nach dessen Genehmigung pro Parzelle Bauherren/Investoren zu suchen.
Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile:
- Es ist kostengünstig und kann ab sofort umgesetzt werden
- Die Gemeinde bestimmt alleine wie der Gestaltungsplan aussehen soll
- Es braucht keinen Grossinvestor für die ganze Überbauung
- Jedes Bauvorhaben wird ausgeschrieben, aufgelegt und die Bevölkerung hat die normalen Einsprachemöglichkeiten
Der Gemeinderat folgte dem Antrag der AG Zentrum und seither hat die AG mehrere Offerten von Planungsbüros eingeholt, die sie beim Erstellungs- und Genehmigungsverfahren des Gestaltungsplanes unterstützen sollen.
An der Sitzung vom 24. Juni wird der Gemeinderat auf Antrag der AG einen Planer wählen. Dieser wird am Workshop vom 9. September anwesend sein und direkt "den Puls" der Bevölkerung fühlen.
Anschliessend an den Workshop wird sich die AG zusammen mit dem Planer an die Arbeit machen. Die Bevölkerung wird regelmässig informiert und involviert.
Bei einem guten Verlauf des Prozesses kann bis im Herbst 2011 ein genehmigter Gestaltungsplan vorliegen.
Bericht der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2010

